Fünfhunderteins. Lesung mit Felix Scharlau

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Donnerstag | 13.03.2014 | 20 Uhr

“Glanz und Grauen der Populärkultur – Felix Scharlau gibt beiden eine Sprache. Und zwar eine schreiend komische.”
Leo Fischer (Titanic)

1991. Irgendwo in der schwäbischen Provinz. DJ Moonshine will den Weltrekord im Dauer-Auflegen brechen. Keine gute Idee. Denn der liegt bei 500 Stunden am Stück. Während seiner Strapazen führt er Tagebuch, das zwei Jahrzehnte später bei einer Wohnungsauflösung gefunden wird. Was ist passiert?
Ein Adoleszenz-Roman über Karrierepläne aus dem Kaugummiautomaten.
Über dialektüberwindende Liebe, Drogenkater und den großen Traum in uns allen – endlich mal in der Limousine hinter eine Mehrzweckhalle gefahren zu werden.
„Den Weltrekord im Übermüdetsein habe ich sicher längst eingestellt. Wo sind nur all die Neurologen, die mit mir anstoßen wollen? Die verwirrt Bilder meiner ungewöhnlichen Hirnaktivitäten gegen das Licht halten und die Ergebnisse auf internationalen Fachtagungen diskutieren?“

“Ein Achterbahn-Roman, bei dem man sich festhalten sollte.” Frank Spilker (Die Sterne)

Felix Scharlau, Jahrgang 1976, lebt seit Mitte der 1990er in Köln. Als freier Autor schrieb er seitdem für zahlreiche Medien, produzierte Hörspiele und machte Musik. Er war Live-Musiker in der Band von Jens Friebe und Teil der sagenumwobenen Bum Khun Cha Youth, dem Indie Unterseeboot der guten Laune. Seit einigen Jahren arbeitet Felix Scharlau hauptberuflich als Redakteur beim Popkulturmagazin Intro. Außerdem ist er Gründungsmitglied des umtriebigen Satire-Zirkels Schinken Omi. Die „Kölschen Monty Python“ (besoffene Eigendefinition) haben mit drei handkopierten Satire-Fanzines über eine fiktive Omi seit 2010 den Printmarkt regelrecht in Wallung versetzt. Die Titanic bezeichnete Schinken Omi als „erstaunlich komisch“. Felix Scharlau legt nur selten auf.

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